Donnerstag, 20. Februar 2014

Der neue Genmais 1507 – ein Flop schon vor dem Anbau

Das ist alles typisch deutsch, oder auch europäisch. Wenn andere Länder bereits im „Dreck“ versinken, dann springen wir noch hinein, um zu sehen, ob man wirklich untergeht. Die ARD holt uns die Fakten direkt aus Brasilien. Da braucht man weder Gutachten, noch Propagandameldungen. Man sieht es direkt aus der Praxis, welcher Unsinn dieser neue Mais ist. Aber weil ihn der Konzern dort nicht mehr verkaufen kann, sucht man neue Absatzmärkte. Und wir in Europa nehmen alles, was andere nicht mehr haben wollen.
Letzte Woche war helles Aufsehen in ganz Deutschland, weil sich der deutsche Agrarminister Friedrich in Brüssel bei der Abstimmung enthalten hatte. Aufgrund des Aufsehens verkündete er, er werde sich dafür einsetzen, dass dieser Mais in Deutschland nicht angebaut wird. Naja, umständlicher geht es wohl nicht mehr. Hätte er dagegen gestimmt, würde er in der ganzen EU nicht angebaut. Gerade so, als wenn ich im Haus eine Tragmauer entferne und dann verkünde, ich werde versuchen, den Einsturz zu verhindern. Unsere Politiker überschlagen sich in ihrer Geisteskraft. Dieses Aufsehen war Merkel zu viel und man brauchte schnell ein anderes Thema. So spielte man den Fall Edathy groß heraus und alle reden nur noch davon und niemand mehr vom Genmais. Unabhängig, dass dies ein riesiger Skandal ist, bin ich fest der Überzeugung, das Friedrich nicht wegen Edathy so schnell gehen musste, sondern wegen seiner Einstellung zum Genmais. Und jetzt sehen wir in der ARD, dass sich aus der Zulassung dieses Genmais 1507 ein noch größerer Skandal entwickeln wird. Bleiben wir dran, es wird noch spannend, welche Sandale man weiter vorschiebt, um vom Genmais abzulenken. Josef Feilmeier, Landhändler ohne Gentechnik, http://www.feilmeier.info

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