Montag, 24. Februar 2014
Donnerstag, 20. Februar 2014
Der neue Genmais 1507 – ein Flop schon vor dem Anbau
Das ist alles typisch deutsch, oder auch europäisch. Wenn andere Länder bereits im „Dreck“ versinken, dann springen wir noch hinein, um zu sehen, ob man wirklich untergeht. Die ARD holt uns die Fakten direkt aus Brasilien. Da braucht man weder Gutachten, noch Propagandameldungen. Man sieht es direkt aus der Praxis, welcher Unsinn dieser neue Mais ist. Aber weil ihn der Konzern dort nicht mehr verkaufen kann, sucht man neue Absatzmärkte. Und wir in Europa nehmen alles, was andere nicht mehr haben wollen.
Letzte Woche war helles Aufsehen in ganz Deutschland, weil sich der deutsche Agrarminister Friedrich in Brüssel bei der Abstimmung enthalten hatte. Aufgrund des Aufsehens verkündete er, er werde sich dafür einsetzen, dass dieser Mais in Deutschland nicht angebaut wird. Naja, umständlicher geht es wohl nicht mehr. Hätte er dagegen gestimmt, würde er in der ganzen EU nicht angebaut. Gerade so, als wenn ich im Haus eine Tragmauer entferne und dann verkünde, ich werde versuchen, den Einsturz zu verhindern. Unsere Politiker überschlagen sich in ihrer Geisteskraft. Dieses Aufsehen war Merkel zu viel und man brauchte schnell ein anderes Thema. So spielte man den Fall Edathy groß heraus und alle reden nur noch davon und niemand mehr vom Genmais. Unabhängig, dass dies ein riesiger Skandal ist, bin ich fest der Überzeugung, das Friedrich nicht wegen Edathy so schnell gehen musste, sondern wegen seiner Einstellung zum Genmais. Und jetzt sehen wir in der ARD, dass sich aus der Zulassung dieses Genmais 1507 ein noch größerer Skandal entwickeln wird. Bleiben wir dran, es wird noch spannend, welche Sandale man weiter vorschiebt, um vom Genmais abzulenken. Josef Feilmeier, Landhändler ohne Gentechnik, http://www.feilmeier.info
Letzte Woche war helles Aufsehen in ganz Deutschland, weil sich der deutsche Agrarminister Friedrich in Brüssel bei der Abstimmung enthalten hatte. Aufgrund des Aufsehens verkündete er, er werde sich dafür einsetzen, dass dieser Mais in Deutschland nicht angebaut wird. Naja, umständlicher geht es wohl nicht mehr. Hätte er dagegen gestimmt, würde er in der ganzen EU nicht angebaut. Gerade so, als wenn ich im Haus eine Tragmauer entferne und dann verkünde, ich werde versuchen, den Einsturz zu verhindern. Unsere Politiker überschlagen sich in ihrer Geisteskraft. Dieses Aufsehen war Merkel zu viel und man brauchte schnell ein anderes Thema. So spielte man den Fall Edathy groß heraus und alle reden nur noch davon und niemand mehr vom Genmais. Unabhängig, dass dies ein riesiger Skandal ist, bin ich fest der Überzeugung, das Friedrich nicht wegen Edathy so schnell gehen musste, sondern wegen seiner Einstellung zum Genmais. Und jetzt sehen wir in der ARD, dass sich aus der Zulassung dieses Genmais 1507 ein noch größerer Skandal entwickeln wird. Bleiben wir dran, es wird noch spannend, welche Sandale man weiter vorschiebt, um vom Genmais abzulenken. Josef Feilmeier, Landhändler ohne Gentechnik, http://www.feilmeier.info
Dienstag, 18. Februar 2014
Montag, 17. Februar 2014
Nicholas Stern fordert Revolution
15. Februar 2014
Der britische Ökonom Nicholas Stern fordert eine industrielle Revolution in seinem Heimatland – hin zu einer ökologischen Wirtschaft. Mit einem Gastbeitrag in der britischen Tageszeitung The Guardian vom 14. Februar machte der ehemalige Weltbank-Chefökonom auf die weltweit spürbaren Wetterextreme aufmerksam, die auf den Klimawandel zurückzuführen seien. "Die Geschichte lehrt uns, wie schnell die Industrie transformiert werden kann, wenn es entsprechende technische Entwicklungen gibt", schreibt der Autor des berühmten Stern-Reports, der 2006 die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels erstmals in Zahlen fasste.
Kohlendioxidarme Technologien würden weltweit schon entwickelt – die Politik der Industrieländer müsse nun endlich eine klare Linie fahren. Das gebe auch der Privatwirtschaft Sicherheit für Investitionen. "Klimawandel ist hier und jetzt. Er kann zu globalen Konflikten führen. Doch die Politiker zanken", so Stern. Den Industrieländern mangele es an Visionen und politischem Willen, um für ein starkes neues Klimaabkommen 2015 in Paris zu streiten.
Sterns Appell richtet sich vor allem an seine Regierung. Großbritannien müsse eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einnehmen. Für die ökonomische Wende fordert er neben der schnelleren Einführung kohlendioxidarmer Technologien auch politische Maßnahmen: Der Preis für Energie, inbegriffen die schädlichen Emissionen von fossilen Energieträgern, müsse der Realität entsprechen. Der Ökonom schlägt höhere Preise auf Treibhausgasemissionen für die gesamte Wirtschaft vor. Die britische Regierung müsse dazu stärker mit der EU zusammenarbeiten.
Stern, derzeit Professor an der London School of Economics, räumt ein, dass die Risiken des Klimawandels mittlerweile noch größer seien als in seinem Stern-Report vorausgesagt. "Wenn wir die Emissionen nicht reduzieren, werden wir noch schlimmere Konsequenzen spüren und die Temperaturen werden unkontrolliert um vier Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau steigen", schreibt Stern und malt ein düsteres Szenario: Mehrere hundert Millionen Menschen müssten aus den schwer betroffenen Gebieten fliehen, Kriege würden entfesselt werden.
Auch in Großbritannien gebe es bereits spürbare Klimawandelfolgen, so Stern: Seit dem Jahr 2000 habe die Insel vier der fünf niederschlagreichsten Winter erlebt und die sieben wärmsten Jahre seit Beginn der Wettermessung. Bei einer wärmeren Atmosphäre komme es zu stärkerer Wolkenbildung. Zusammen mit einem steigenden Meeresspiegel werde das die Gefahr für Überflutungen in England weiter erhöhen, warnt Stern. Nicht nur in Großbritannien, auch weltweit seien die Auswirkungen in diesem Winter bereits spürbar: Australien und Argentinien leiden unter Rekord-Hitzewellen, Brasilien unter Überflutungen. Im vergangenen November tötete der Zyklon Haiyan tausende Menschen allein auf den Philippinen.
Stern verfasste seinen Report 2006 im Auftrag der britischen Regierung. Die umfangreiche Studie kommt zu dem Schluss: Die Kosten des Klimawandels in der Zukunft sind deutlich höher als die Kosten eines engagierten Klimaschutzes heute. Den Klimawandel zu bekämpfen sei daher langfristig auch eine Strategie für Wirtschaftswachstum. Im Herbst 2013 haben sieben Länderregierungen angekündigt, einen neuen Report à la Stern in Auftrag zu geben. Neun Millionen US-Dollar stecken Äthiopien, Großbritannien, Indonesien, Kolumbien, Norwegen, Schweden und Südkorea deshalb in das Projekt New Climate Economy. www.klimaretter.info/wirtschaft/nachricht/15748-nicholas-stern-ruft-auf-zur-klimarevolution
Der britische Ökonom Nicholas Stern fordert eine industrielle Revolution in seinem Heimatland – hin zu einer ökologischen Wirtschaft. Mit einem Gastbeitrag in der britischen Tageszeitung The Guardian vom 14. Februar machte der ehemalige Weltbank-Chefökonom auf die weltweit spürbaren Wetterextreme aufmerksam, die auf den Klimawandel zurückzuführen seien. "Die Geschichte lehrt uns, wie schnell die Industrie transformiert werden kann, wenn es entsprechende technische Entwicklungen gibt", schreibt der Autor des berühmten Stern-Reports, der 2006 die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels erstmals in Zahlen fasste.
Kohlendioxidarme Technologien würden weltweit schon entwickelt – die Politik der Industrieländer müsse nun endlich eine klare Linie fahren. Das gebe auch der Privatwirtschaft Sicherheit für Investitionen. "Klimawandel ist hier und jetzt. Er kann zu globalen Konflikten führen. Doch die Politiker zanken", so Stern. Den Industrieländern mangele es an Visionen und politischem Willen, um für ein starkes neues Klimaabkommen 2015 in Paris zu streiten.
Sterns Appell richtet sich vor allem an seine Regierung. Großbritannien müsse eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einnehmen. Für die ökonomische Wende fordert er neben der schnelleren Einführung kohlendioxidarmer Technologien auch politische Maßnahmen: Der Preis für Energie, inbegriffen die schädlichen Emissionen von fossilen Energieträgern, müsse der Realität entsprechen. Der Ökonom schlägt höhere Preise auf Treibhausgasemissionen für die gesamte Wirtschaft vor. Die britische Regierung müsse dazu stärker mit der EU zusammenarbeiten.
Stern, derzeit Professor an der London School of Economics, räumt ein, dass die Risiken des Klimawandels mittlerweile noch größer seien als in seinem Stern-Report vorausgesagt. "Wenn wir die Emissionen nicht reduzieren, werden wir noch schlimmere Konsequenzen spüren und die Temperaturen werden unkontrolliert um vier Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau steigen", schreibt Stern und malt ein düsteres Szenario: Mehrere hundert Millionen Menschen müssten aus den schwer betroffenen Gebieten fliehen, Kriege würden entfesselt werden.
Auch in Großbritannien gebe es bereits spürbare Klimawandelfolgen, so Stern: Seit dem Jahr 2000 habe die Insel vier der fünf niederschlagreichsten Winter erlebt und die sieben wärmsten Jahre seit Beginn der Wettermessung. Bei einer wärmeren Atmosphäre komme es zu stärkerer Wolkenbildung. Zusammen mit einem steigenden Meeresspiegel werde das die Gefahr für Überflutungen in England weiter erhöhen, warnt Stern. Nicht nur in Großbritannien, auch weltweit seien die Auswirkungen in diesem Winter bereits spürbar: Australien und Argentinien leiden unter Rekord-Hitzewellen, Brasilien unter Überflutungen. Im vergangenen November tötete der Zyklon Haiyan tausende Menschen allein auf den Philippinen.
Stern verfasste seinen Report 2006 im Auftrag der britischen Regierung. Die umfangreiche Studie kommt zu dem Schluss: Die Kosten des Klimawandels in der Zukunft sind deutlich höher als die Kosten eines engagierten Klimaschutzes heute. Den Klimawandel zu bekämpfen sei daher langfristig auch eine Strategie für Wirtschaftswachstum. Im Herbst 2013 haben sieben Länderregierungen angekündigt, einen neuen Report à la Stern in Auftrag zu geben. Neun Millionen US-Dollar stecken Äthiopien, Großbritannien, Indonesien, Kolumbien, Norwegen, Schweden und Südkorea deshalb in das Projekt New Climate Economy. www.klimaretter.info/wirtschaft/nachricht/15748-nicholas-stern-ruft-auf-zur-klimarevolution
Drei Jahre Fukushima
Wir fordern von der japanischen Regierung:
Quelle: http://www.antiatomberlin.de
- den konsequenten Atomausstieg: keine Wieder-Inbetriebnahme der AKWs, keinen Bau neuer AKWs sowie keinen Export von Atomtechnologie;
- den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und Investitionen in Energieeffizienz;
- verantwortungsvolle und effektive Maßnahmen, um die weitere Verseuchung in und um FUKUSHIMA zu verhindern, insbesondere um den weiteren Zufluss von Radioaktivität ins Meer endlich zu stoppen;
- die Evakuierung von Menschen, vor allem Kindern, aus dem verseuchten Gebiet;
- angemessene Entschädigungen/Unterstützungen für die FUKUSHIMA-Betroffenen;
- eine der Gefährlichkeit entsprechende Behandlung und Lagerung des Atommülls einschließlich der abgetragenen kontaminierten Erdmassen;
- eine transparente Informationspolitik und die Rücknahme des Geheimhaltungsgesetzes.
Quelle: http://www.antiatomberlin.de
Sonntag, 16. Februar 2014
Die Grenzen des Wachstums
Die Erkenntnis, dass die bekannten Bodenschätze unseres Planeten endlich sind, ist nicht neu. Schon in den 70er-Jahren hatte der Club of Rome die „Grenzen des Wachstums“ auf unserer Erde mit deutlichen Zahlen aufgezeigt, was den damaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Herbert Gruhl veranlasste, im September 1975 ein Buch herauszugeben mit dem Titel: "Ein Planet wird geplündert – Die Schreckensbilanz unserer Politik ". Er forderte darin die Abkehr von einer auf Massenkonsum zielenden Wachstumspolitik hin zum Verzicht auf Konsumorientierung. Außerdem müsse das Bevölkerungswachstum auf der Erde gestoppt werden, um die Menschen noch weiter ernähren zu können. Das Buch wurde zur Grundlagenliteratur der Grünen, ein "Ökobestseller", der in der Politik eine "Planetarische Wende" einfordert. Gruhl wurde mit seiner "Grünen Aktion Zukunft" einer der Mitbegründer der Grünen, von dennen er sich mit der Gründung der ÖDP schon 1982 absetzte und 1990 schließlich in der rechtskonservativen Organisation der "Unabhängigen Ökologen Deutschlands" (UÖD) Fuß fasste.
Auch heute noch wird sein Buch gerne zitiert und auch von der derzeitigen Bundeskanzlerin hochgeschätzt. Aber es hat sich - fast 40 Jahre später und nach einer Zeit der Regierungsbeteiligung der Grünen - die Lage nur noch verschärft, obwohl politisch unentwegt für Klimaschutz und Ressourcenschonung gesprochen wird und wirtschaftlich opportune mit dieser Argumentation Projekte subventioniert werden. Doch die Politik ist offensichtlich nicht in der Lage, die Plünderung des Planeten zu stoppen und den Massenkonsum zu reduzieren, weil eben gerade der im Zeitalter des Tittytainments nötig ist, um die Überprodukte der Kapitalverwertung, also der Mehrwertproduktion, noch wertgerecht abzusetzen. Das Warenhandelskapital verschiebt sich dennoch zunehmend in das des Finanzkapitals, weil das so genannte Wirtschaftswachstum eben kein Wachstum der Wirtschaft, also der wirtschaftlichen Effizienz ist, sondern den Zwangsläufigkeiten des Wertwachstums folgen muss. Dieses hat sich inzwischen in den Wettcasinos der Börsen zu einer ungeheueren Wolke von fiktivem Kapital, aufgebläht, das immer aggressiver nach Anwendung giert und jedwede Chance nutzt und auch selbst produziert, um seine absterbenden Geldwerte durch "Frischgeld" aus Investitionen oder Arbeitsverschärfungen oder Verschuldungswirtschaft zu ernähren.
Quelle: Wolfram Pfreundschuh
http://kulturkritik.net
http://wikipool.net
Auch heute noch wird sein Buch gerne zitiert und auch von der derzeitigen Bundeskanzlerin hochgeschätzt. Aber es hat sich - fast 40 Jahre später und nach einer Zeit der Regierungsbeteiligung der Grünen - die Lage nur noch verschärft, obwohl politisch unentwegt für Klimaschutz und Ressourcenschonung gesprochen wird und wirtschaftlich opportune mit dieser Argumentation Projekte subventioniert werden. Doch die Politik ist offensichtlich nicht in der Lage, die Plünderung des Planeten zu stoppen und den Massenkonsum zu reduzieren, weil eben gerade der im Zeitalter des Tittytainments nötig ist, um die Überprodukte der Kapitalverwertung, also der Mehrwertproduktion, noch wertgerecht abzusetzen. Das Warenhandelskapital verschiebt sich dennoch zunehmend in das des Finanzkapitals, weil das so genannte Wirtschaftswachstum eben kein Wachstum der Wirtschaft, also der wirtschaftlichen Effizienz ist, sondern den Zwangsläufigkeiten des Wertwachstums folgen muss. Dieses hat sich inzwischen in den Wettcasinos der Börsen zu einer ungeheueren Wolke von fiktivem Kapital, aufgebläht, das immer aggressiver nach Anwendung giert und jedwede Chance nutzt und auch selbst produziert, um seine absterbenden Geldwerte durch "Frischgeld" aus Investitionen oder Arbeitsverschärfungen oder Verschuldungswirtschaft zu ernähren.
Quelle: Wolfram Pfreundschuh
http://kulturkritik.net
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Donnerstag, 13. Februar 2014
Dienstag, 11. Februar 2014
Montag, 10. Februar 2014
Montag, 3. Februar 2014
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