Montag, 28. April 2014

Internationaler Tag zur Abschaffung von Tierversuchen

27. April

http://www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de

Tag der erneuerbaren Energien, 26. April


Der Tschernobyl-Jahrestag ist auch Tag der 'Erneuerbaren Energien'
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Veranstaltungen/Heute-ist-Tag-der-erneuerbaren-Energien_article1398489309.html

Weltmalariatag 25. April

Wer am 25. April angesichts des Weltmalariatages einen Blick in den jüngsten World Malaria Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wirft, findet dort die Zuversicht, dass die für 2015 gesetzten Milleniumsziele für die Malariabekämpfung in vielen Regionen erreicht werden können. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch, wie labil die erreichten Erfolge sind. Malaria-Programme basieren im Wesentlichen immer noch auf dem Einsatz von Medikamenten und Insektenvernichtungsmitteln und damit weitgehend auf Chemie. Diese Waffen im Kampf gegen Malaria sind jedoch bedroht, weil Resistenzen gegen die verwendeten Wirkstoffe bedenklich zunehmen und finanzielle Mittel fehlen, um die Programme den Vorgaben der WHO entsprechend zu realisieren. Umso wichtiger ist, dass die neuen Programme für die Zeit nach 2015 sowohl die lokalen sozialen Strukturen mit ihrer Vielzahl von Akteuren wie auch nicht-chemische Ansätze der Malariakontrolle sehr viel stärker einbeziehen. Wie das geschehen könnte, hat PAN in einer Leitlinie dargestellt, die sich an Geldgeber von Malariaprogrammen, aber auch an jene Personen richtet, die Aktivitäten gegen Malaria planen oder durchführen. 
http://www.pan-germany.org/download/ddt/malaria_funders_framework_short%20info.pdf

Donnerstag, 3. April 2014

Energiewende

http://netzfrauen.org/2014/03/20/atomausstieg-wie-wahrhaftig-ist-angela-merkel/

Hungerkrisen durch Klimawandel

Im Rahmen der in Japan vom 25. bis 30. März 2014 abgehaltenen Konferenz des UN Klimarates (IPCC) wurde der Sachstandsbericht über die Risiken und Folgen des Klimawandels sowie über Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel verabschiedet. Darin prognostizieren Wissenschaftler eine stärkere Beeinträchtigung der Ernten und Nahrungsmittelproduktion durch die Erderwärmung als bisher. Die Wissenschaftler schätzen, dass auf Grund des Klimawandels die globale Produktion von Grundnahrungsmitteln um zwei Prozent pro Jahrzehnt sinken wird, während der Bedarf gleichzeitig um 14 Prozent ansteige. Anlässlich des Berichts warnte Oxfam in der Kurzstudie „Hot and Hungry: how to stop climate change dereiling the fight against hunger“ davor, dass die Welt nicht hinreichend auf Hungerkrisen infolge des Klimawandels vorbereitet sei. Anhand von zehn Faktoren wird aufgezeigt, wie gut ein Land vorbereitet ist, um mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Nahrungsmittelproduktion und auf die Bevölkerung umzugehen. Mit den wichtigsten Faktoren wird etwa analysiert ob und mit welchen Maßnahmen die Länder sich an klimatische Veränderungen anpassen, inwiefern ihre sozialen Sicherungssysteme in der Lage sind, mit klimabedingten Krisen fertig zu werden und wieviel in landwirtschaftliche Forschung investiert wurde, um vielfältigere und resistentere Samen (wieder) zu entwickeln oder bessere Bewässerungssysteme zu schaffen.
Problematisch könne nach Oxfam zudem die Nahrungsmittelhilfe und die Versicherung der Bauern gegen Ernteausfälle werden, denn die globalen Vorräte von Getreide seien auf einem historischen Tiefstand. Vor diesem Hintergrund fordert Oxfam: „Die Europäische Union muss ihre Pläne für ihre zukünftigen Klimaschutzziele deutlich verschärfen“, denn die aktuellen Vorschläge der Europäischen Union (EU) zum Klimaschutz seien „unzureichend und verantwortungslos“.