Freitag, 31. Januar 2014
Mittwoch, 29. Januar 2014
Donnerstag, 23. Januar 2014
Für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft
(Berlin,
18.01.2014 )
Angeführt
von hunderten Bäuerinnen und Bauern und 70 Traktoren zogen 30
000 Menschen vor das Kanzleramt in Berlin. Die DemonstrantInnen
forderten von Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel einen
Kurswechsel in der Agrarpolitik. Statt weiterhin „Klientelpolitik
für die Agrarindustrie“ zu betreiben, solle sich die
Bundesregierung für eine soziale, tiergerechte und ökologische
Agrarwende einsetzen.„Die Große Koalition fährt die Agrarpolitik
an die Wand! Wer Megaställe genehmigt und subventioniert, wer auf
Export und Freihandel setzt und dann
auch noch darüber nachdenkt, Gentech-Pflanzen auf Europas Äckern
zuzulassen, der lässt die Bäuerinnen und Bauern im Stich und
handelt gegen die Interessen von VerbraucherInnen, Tieren und
Umwelt“, sagt Jochen Fritz vom „Wir
haben es satt!“-Bündnis. „Wir erwarten von der neuen
Bundesregierung eine Landwirtschaftspolitik, die das Arten- und
Höfesterben stoppt und den Hunger in der Welt bekämpft.“
Die
Veranstalter kritisierten besonders das geplante Freihandelsabkommen
zwischen der EU und den USA (TTIP). „Hinter verschlossenen Türen
verhandelt die EU-Kommission über ein Freihandelsabkommen, das
Bauern und Verbrauchern gleichermaßen schadet.
Die
große Mehrheit der Menschen will keine Chlorhühnchen, kein
Hormonfleisch und keine Gentechnik durch die Hintertüre“, sagte
Fritz. Genau das drohe aber, wenn das geplante Freihandelsabkommen
abgeschlossen wird.Aufgerufen zu der Demonstration
hatte das „Wir haben es satt!“-Bündnis aus über 100 Organisationen, darunter Bäuerinnen und Bauern, ImkerInnen, Natur-,
Tier- und VerbraucherschützerInnen, Entwicklungsorganisationen und
Erwerbsloseninitiativen.
Die Veranstalter kritisierten besonders das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP). „Hinter verschlossenen Türen verhandelt die EU-Kommission über ein Freihandelsabkommen, das Bauern und Verbrauchern gleichermaßen schadet.
Mittwoch, 22. Januar 2014
Dienstag, 21. Januar 2014
Montag, 20. Januar 2014
Samstag, 18. Januar 2014
Donnerstag, 16. Januar 2014
Europäisches Parlament untergräbt Energiewende
WideBlick: CO2-Speicherung: Europäisches Parlament untergräbt...: Das Europäische Parlament hat heute einen Bericht über die Abscheidung und Speicherung von CO 2 , das so genannte CCS, verabschiedet. Hie...
Mittwoch, 15. Januar 2014
Montag, 13. Januar 2014
Fukushima außer Kontrolle .
WideBlick: Strahlende Ruine - Fukushima außer Kontrolle - Fro...: Veröffentlicht am 17.12.2013 Auch fast drei Jahre nach Ausbruch der Katastrophe kommt es im...
Freitag, 10. Januar 2014
Hormone in der Viehzucht
8.01.2014
Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesagrarminister Hans-Peter Friedrich aufgefordert, den Einsatz von Hormonen zur Leistungssteigerung in der Ferkelzucht zu verbieten. Die systematische Anwendung von Hormonpräparaten insbesondere in größeren Schweineställen diene vor allem dazu, den Betreuungsaufwand der Muttertiere zu verringern und die Ferkelanzahl zu erhöhen, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Dies sei weder mit dem Tierschutz noch mit dem Schutz der Umwelt vor dem Eintrag risikobehafteter Stoffe zu vereinbaren, sagte Weiger.
Die Praxis, in großem Stil gesunden Sauen Hormonpräparate zu verabreichen, um deren Sexualzyklen gleichzuschalten, widerspreche auch der eigentlichen Zielstellung des Arzneimittelgesetzes. Dieses sehe vor, dass Medikamente zur Heilung kranker Tiere eingesetzt würden, sagte der BUND-Vorsitzende. "Bundesagrarminister Friedrich muss dieser tier- und umweltschädlichen Praxis einen Riegel vorschieben", sagte Weiger. "Was wir brauchen ist eine Kehrtwende in der Agrarpolitik. Weg von der Massentierhaltung und weg von der Subventionierung einer Agrarindustrie, die Tiere zu Gebärmaschinen macht", so der BUND-Vorsitzende.
Durch den Einsatz hormonell wirksamer Medikamente bei Muttersauen würden in großen Schweinezuchtanlagen zunehmend Ferkel in unnatürlich hoher Anzahl geboren, sagte die BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning. Dies führe auch zu einer höheren Anzahl toter Ferkel. Mit der Gülle gelangten hormonell wirksame Substanzen zudem in Böden und Gewässer und damit auch in Trinkwasserressourcen. Hormone könnten nicht oder nur teilweise aus dem Wasser entfernt werden, sagte Benning.
Der BUND-Vorsitzende Weiger forderte Bundesagrarminister Friedrich auf, sämtliche Daten zu den in der Nutztierhaltung verwendeten Hormonen und deren Mengen offen zu legen. Die letzte veröffentlichte Zahl von 670 Kilogramm pro Jahr in der Veterinärmedizin eingesetzter Hormonpräparate stamme von 2003. Da die Tierhaltung seitdem weiter intensiviert worden sei, würden inzwischen vermutlich sehr viel größere Mengen zur Anwendung kommen. Strenger überwacht werden müsse vor allem der Einsatz der sogenannten Steroide. Diese als erbgutschädigend und krebserregend geltenden Medikamente dienten unter anderem in der Sauenhaltung zur Zyklusgleichschaltung.
Deutschland müsse sich davon verabschieden, auch bei Fleisch den Titel "Exportweltmeister" anzustreben, sagte Weiger. "Eine Agrarpolitik, die vor allem auf Wachstum der industriellen Tierhaltung setzt, führt zu mehr Umweltschäden, großem Tierleid und hohen Folgekosten für die Gesellschaft. Gegen diese Risiken und Nebenwirkungen der Agrarindustrie werden wir am 18. Januar anlässlich der Grünen Woche in Berlin gemeinsam mit vielen tausenden Verbrauchern und ökologisch wie konventionell wirtschaftenden Landwirten demonstrieren", sagte der BUND-Vorsitzende.
Eine Kurzfassung der BUND-Studie "Zum Einsatz von Hormonen in der intensiven Sauenhaltung" finden Sie im Internet unter: www.bund.net/pdf/studie_hormoneinsatz_landwirtschaft
Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesagrarminister Hans-Peter Friedrich aufgefordert, den Einsatz von Hormonen zur Leistungssteigerung in der Ferkelzucht zu verbieten. Die systematische Anwendung von Hormonpräparaten insbesondere in größeren Schweineställen diene vor allem dazu, den Betreuungsaufwand der Muttertiere zu verringern und die Ferkelanzahl zu erhöhen, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Dies sei weder mit dem Tierschutz noch mit dem Schutz der Umwelt vor dem Eintrag risikobehafteter Stoffe zu vereinbaren, sagte Weiger.
Die Praxis, in großem Stil gesunden Sauen Hormonpräparate zu verabreichen, um deren Sexualzyklen gleichzuschalten, widerspreche auch der eigentlichen Zielstellung des Arzneimittelgesetzes. Dieses sehe vor, dass Medikamente zur Heilung kranker Tiere eingesetzt würden, sagte der BUND-Vorsitzende. "Bundesagrarminister Friedrich muss dieser tier- und umweltschädlichen Praxis einen Riegel vorschieben", sagte Weiger. "Was wir brauchen ist eine Kehrtwende in der Agrarpolitik. Weg von der Massentierhaltung und weg von der Subventionierung einer Agrarindustrie, die Tiere zu Gebärmaschinen macht", so der BUND-Vorsitzende.
Durch den Einsatz hormonell wirksamer Medikamente bei Muttersauen würden in großen Schweinezuchtanlagen zunehmend Ferkel in unnatürlich hoher Anzahl geboren, sagte die BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning. Dies führe auch zu einer höheren Anzahl toter Ferkel. Mit der Gülle gelangten hormonell wirksame Substanzen zudem in Böden und Gewässer und damit auch in Trinkwasserressourcen. Hormone könnten nicht oder nur teilweise aus dem Wasser entfernt werden, sagte Benning.
Der BUND-Vorsitzende Weiger forderte Bundesagrarminister Friedrich auf, sämtliche Daten zu den in der Nutztierhaltung verwendeten Hormonen und deren Mengen offen zu legen. Die letzte veröffentlichte Zahl von 670 Kilogramm pro Jahr in der Veterinärmedizin eingesetzter Hormonpräparate stamme von 2003. Da die Tierhaltung seitdem weiter intensiviert worden sei, würden inzwischen vermutlich sehr viel größere Mengen zur Anwendung kommen. Strenger überwacht werden müsse vor allem der Einsatz der sogenannten Steroide. Diese als erbgutschädigend und krebserregend geltenden Medikamente dienten unter anderem in der Sauenhaltung zur Zyklusgleichschaltung.
Deutschland müsse sich davon verabschieden, auch bei Fleisch den Titel "Exportweltmeister" anzustreben, sagte Weiger. "Eine Agrarpolitik, die vor allem auf Wachstum der industriellen Tierhaltung setzt, führt zu mehr Umweltschäden, großem Tierleid und hohen Folgekosten für die Gesellschaft. Gegen diese Risiken und Nebenwirkungen der Agrarindustrie werden wir am 18. Januar anlässlich der Grünen Woche in Berlin gemeinsam mit vielen tausenden Verbrauchern und ökologisch wie konventionell wirtschaftenden Landwirten demonstrieren", sagte der BUND-Vorsitzende.
Eine Kurzfassung der BUND-Studie "Zum Einsatz von Hormonen in der intensiven Sauenhaltung" finden Sie im Internet unter: www.bund.net/pdf/studie_hormoneinsatz_landwirtschaft
Dienstag, 7. Januar 2014
Samstag, 4. Januar 2014
Mittwoch, 1. Januar 2014
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