Montag, 28. April 2014

Weltmalariatag 25. April

Wer am 25. April angesichts des Weltmalariatages einen Blick in den jüngsten World Malaria Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wirft, findet dort die Zuversicht, dass die für 2015 gesetzten Milleniumsziele für die Malariabekämpfung in vielen Regionen erreicht werden können. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch, wie labil die erreichten Erfolge sind. Malaria-Programme basieren im Wesentlichen immer noch auf dem Einsatz von Medikamenten und Insektenvernichtungsmitteln und damit weitgehend auf Chemie. Diese Waffen im Kampf gegen Malaria sind jedoch bedroht, weil Resistenzen gegen die verwendeten Wirkstoffe bedenklich zunehmen und finanzielle Mittel fehlen, um die Programme den Vorgaben der WHO entsprechend zu realisieren. Umso wichtiger ist, dass die neuen Programme für die Zeit nach 2015 sowohl die lokalen sozialen Strukturen mit ihrer Vielzahl von Akteuren wie auch nicht-chemische Ansätze der Malariakontrolle sehr viel stärker einbeziehen. Wie das geschehen könnte, hat PAN in einer Leitlinie dargestellt, die sich an Geldgeber von Malariaprogrammen, aber auch an jene Personen richtet, die Aktivitäten gegen Malaria planen oder durchführen. 
http://www.pan-germany.org/download/ddt/malaria_funders_framework_short%20info.pdf

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